Workshop "Point of no return"
mit Christoph Zellweger im Juni 2011
Der Workshop mit Christoph Zellweger in der Alten Feuerwache in Köln war ungewöhnlich. Und intensiv, und persönlich, und intellektuell herausfordernd und und und ....
Weniger das praktische Arbeiten an einem Stück stand im Mittelpunkt des Workshops, als das Verdeutlichen eigener Arbeitsweisen und Abläufe beim Schmuckmachen.
Über vorsichtiges Herantasten an das Hauptthema - Impulse für die eigene künstlerische Arbeit zu finden - was immer vage in allen behandelten Themen mitschwang - näherten wir uns z.B. durch Gespräche in der Gruppe und in kleinen Teams. Vorrangig inhaltliche Arbeit führte zur Positionsbestimmung in der persönlichen Arbeit, zum eigenen Standpunkt, und man erarbeitete sich Wege, wie es von dort aus weiter geht oder weiter gehen könnte. Zurückblicken können heißt wohl daher auch, dass es vorwärts gegangen ist.
Um den Mitgliedern des Forums zu vermitteln, wie der Workshop bei den einzelnen Teilnehmern angekommen ist, hier einzelne Statements einiger Teilnehmer:
Der Workshop hat mir bei der Positionsbestimmung in der eigenen Arbeit geholfen. Dinge, über die ich sonst kaum nachgedacht hätte, wurden wichtig, und standen plötzlich im Mittelpunkt der Betrachtung. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, mit eigenen Ansichten und das Abfragen von Zielen sind anstrengend aber grundlegend.
Torsten Trautvetter
the point of no return = 11 Menschen mit den unterschiedlichsten Schmuck-Hintergründen und 'starting points' in 3 Tagen im theoretischen Austausch = teilen ergänzen widersprechen denken dazufügen erläutern verstehen fühlen erahnen → enthusiastischem-inspirierenden-respektvollem – fruchtbaren Austausch des individuellen point of no return.
Urzel Woerner
Für mich ein unvergesslicher Workshop.
Die unglaubliche Energie, mit der Christoph uns durch das -Dick und Dünn- unseres Gedankenwirrwarrs schleuste, war sehr stimulierend! Hut ab,
und uns, ach so unterschiedliche Seelchen, sanft bei der Hand zu nehmen und durch allerlei Denkmodelle zu bugsieren, großartig, auch anstrengend, auch viel!
Ich würde gerne derlei Herausforderungen öfter mitmachen, denn für mich stand nachher fest, es fühlt sich sehr viel besser an, wenn ich genauer weiß, was ich da arbeite, oder auch warum- und das immer wieder zu hinterfragen, und genau das möchte ich auch demnächst beim „Frickeln“ nicht aus den Augen verlieren!
Anemone Tontsch
Viele Dinge, die eigene Arbeit betreffend, sind angestoßen worden.
Dinge - die wie ich bei mir bemerkt habe - einmal Grundgedanken waren, aber im alltäglichen Arbeiten mit all seinen Freuden und Problemen... langsam und manchmal unbemerkt in den Hintergrund treten. Sehr gut war es, einiges wieder hervorzuholen, in Frage zu stellen und neu zu überdenken. Nicht unbedingt leicht und schmerzfrei, aber sehr effektiv!
Eva Lohage
Fragen stellen – der Workshop hat mir klar gemacht, dass ich mir Fragen, Fragen und nochmals Fragen stellen muss. Ich denke, damit werde ich in Zukunft leichter und effizienter meine sonst sehr intuitive Arbeitsweise umsetzen können. Nicht ganz leicht, sich Fragen und zwar die richtigen zu stellen……..
Dank Christoph schwirrte die Luft vor lauter freigesetzter Energie, super anstrengend, aber supergut.
Monika Gimborn-Jochum
In der Rückschau war der Workshop wie ein Gestaltungsprozess.
Höhen und Tiefen, Klarheiten und Unklarheiten wurden durchgearbeitet. Immer wieder gab es innere Hürden zu überwinden, gemeinsam blieb man bei der Sache und hatte am Ende Erkenntnisgewinn - der beste Lohn für den Gestalter.
Einen großen Dank an Christoph, der diese Prozesse in größtmöglicher Offenheit zu begleiten in der Lage war und an entscheidender Stelle wieder zusammen führte. Hat echt Spaß gebracht.
Ulrike Hamm
Vielen Dank an Christoph für einen, auch für ihn anstrengenden, aber wirkungsvollen Workshop „point of no return“.
Torsten Trautvetter





