Passagen 2011
Schmuckausstellung zu den PASSAGEN
Köln 17 - 23 Januar 2011
Im letzten Sommer wurde auf dem von Sigrid Karrasch mit viel Engagement wieder aktivierten Stammtisch die Idee geboren, an den Kölner Passagen teilzunehmen. Die Passagen finden jährlich im Rahmen der Kölner Möbelmesse imm cologne über die Stadt verteilt an mehr als 180 Orten statt. Das ist ein Ausstellungskonzept mit sehr unterschiedlichen Veranstaltungsprogrammen zu aktuellen Tendenzen im Design und Interior. Aussteller sind Institutionen, Museen, Hochschulen, Designbüros, Initiativen, Showrooms, Galerien, Netzwerke und Einrichtungshäuser. Diese Messe ist eine der größten in Köln und die Passagen erfreuen sich ebenfalls regem internationalem Interesse.
Begeisterung war von Anfang an da, aber Vieles musste vor Anmeldung gut überlegt sein. Die Teilnahmegebühr der Organisatoren ist recht hoch und die Anmeldefrist lief nur bis Ende Oktober. Auch mussten bis dahin Foto und Text für das Programmheft fertig sein. Das konnte aber nur entschieden werden, wenn die Schmuckpräsentation auf kleinstem Raum fest stand. Immer die Kosten im Blick, war viel zu tun und fast hätten wir das ganze Vorhaben platzen lassen. Da aber alle Interessierten sofort die Anmeldegebühr überwiesen hatten und wir noch mal mit spitzem Bleistift gerechnet hatten, konnte doch grünes Licht gegeben werden.
Bei weiteren Treffen und vielen Vorschlägen entwickelte sich die Schmuckpräsentation immer klarer. Ein Kulissenschreiner baute das Präsentationsmöbel, ein Kabinettschrank im Stile des 18. Jahrhundert.
Die Flügeltüren, ausgestattet mit Wandfriesabbildungen der Casa Vettii in Pompeji, zeigen Eroten beim Goldschmieden. In dem großen Mittelteil waren Kästchen 15x15 cm mit einer Tiefe von 9 cm, die von allen Teilnehmer/Innen nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden sollten. So entstand ein riesiger Schrank mit 105 aufwendig dekorierten Fächern und mit Preziosen reich befüllt. Auf kleinstem Raum konnte so den Besuchern eine große Schmuckvielfalt zeigt werden.
Petra Mertens, unser Vorstandsmitglied, stellte ihre Galerie Rheinbastion im Rheinauhafen auf dem Elisabeth-Treskow-Platz zur Verfügung. Diese Örtlichkeit ist vielen schon durch das SchmuckForum der vergangenen 3 Jahre bekannt. Da dort ebenfalls eine Vielzahl von nationalen und internationalen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ansässig ist, ist der Standort Rheinauhafen auch ein lebendiger und interessanter Treffpunkt.
Eine Woche vor Eröffnung stieg der Rheinpegel bedenklich. Für Nichtkölner, der Ausstellungsort im Rheinauhafen liegt an der Kaimauer ohne Schutz vor Hochwasser. Petrus hatte ein Einsehen und 30 cm vor der großen Überschwemmung ging das Wasser zurück und alles konnte aufgebaut werden.
Wie so oft haben wir den zeitlichen Rahmen des Aufbaus total unterschätzt und so waren wir am Wochenende beschäftigt mit stundenlangem Schieben der Kästchen von links nach rechts, oben nach unten und wieder zurück. Passt rot neben grün oder besser weiß zu natur oder oder…
Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und so war die Nacht lang. Aber irgendwann passte alles gut zusammen.
Zum obligatorischen Cocktail am ersten Abend waren alle Aussteller anwesend und viele weitere Besucher tummelten sich in der Galerie, so dass es schwer war an die Schmuckstücke nah heran zu kommen.
Draußen am Feuer mit wärmenden Punsch und Blick auf den Dom wurden noch viele Gespräche geführt.
Im Rückblick hatten wir trotz sehr schlechtem Wetter in dieser Woche sehr viele Besucher. Das Interesse war in der gesamten Zeit sehr gut und sicher werden noch weitere Anfragen bei Ausstellern eingehen. Es war eine gute Möglichkeit, um das Thema Schmuck mit seiner ganzen Vielfalt einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen.
Herzlichst
Ihre
Monika Gimborn
Köln 17 - 23 Januar 2011
Im letzten Sommer wurde auf dem von Sigrid Karrasch mit viel Engagement wieder aktivierten Stammtisch die Idee geboren, an den Kölner Passagen teilzunehmen. Die Passagen finden jährlich im Rahmen der Kölner Möbelmesse imm cologne über die Stadt verteilt an mehr als 180 Orten statt. Das ist ein Ausstellungskonzept mit sehr unterschiedlichen Veranstaltungsprogrammen zu aktuellen Tendenzen im Design und Interior. Aussteller sind Institutionen, Museen, Hochschulen, Designbüros, Initiativen, Showrooms, Galerien, Netzwerke und Einrichtungshäuser. Diese Messe ist eine der größten in Köln und die Passagen erfreuen sich ebenfalls regem internationalem Interesse.
Begeisterung war von Anfang an da, aber Vieles musste vor Anmeldung gut überlegt sein. Die Teilnahmegebühr der Organisatoren ist recht hoch und die Anmeldefrist lief nur bis Ende Oktober. Auch mussten bis dahin Foto und Text für das Programmheft fertig sein. Das konnte aber nur entschieden werden, wenn die Schmuckpräsentation auf kleinstem Raum fest stand. Immer die Kosten im Blick, war viel zu tun und fast hätten wir das ganze Vorhaben platzen lassen. Da aber alle Interessierten sofort die Anmeldegebühr überwiesen hatten und wir noch mal mit spitzem Bleistift gerechnet hatten, konnte doch grünes Licht gegeben werden.
Bei weiteren Treffen und vielen Vorschlägen entwickelte sich die Schmuckpräsentation immer klarer. Ein Kulissenschreiner baute das Präsentationsmöbel, ein Kabinettschrank im Stile des 18. Jahrhundert.
Die Flügeltüren, ausgestattet mit Wandfriesabbildungen der Casa Vettii in Pompeji, zeigen Eroten beim Goldschmieden. In dem großen Mittelteil waren Kästchen 15x15 cm mit einer Tiefe von 9 cm, die von allen Teilnehmer/Innen nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden sollten. So entstand ein riesiger Schrank mit 105 aufwendig dekorierten Fächern und mit Preziosen reich befüllt. Auf kleinstem Raum konnte so den Besuchern eine große Schmuckvielfalt zeigt werden.
Petra Mertens, unser Vorstandsmitglied, stellte ihre Galerie Rheinbastion im Rheinauhafen auf dem Elisabeth-Treskow-Platz zur Verfügung. Diese Örtlichkeit ist vielen schon durch das SchmuckForum der vergangenen 3 Jahre bekannt. Da dort ebenfalls eine Vielzahl von nationalen und internationalen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ansässig ist, ist der Standort Rheinauhafen auch ein lebendiger und interessanter Treffpunkt.
Eine Woche vor Eröffnung stieg der Rheinpegel bedenklich. Für Nichtkölner, der Ausstellungsort im Rheinauhafen liegt an der Kaimauer ohne Schutz vor Hochwasser. Petrus hatte ein Einsehen und 30 cm vor der großen Überschwemmung ging das Wasser zurück und alles konnte aufgebaut werden.
Wie so oft haben wir den zeitlichen Rahmen des Aufbaus total unterschätzt und so waren wir am Wochenende beschäftigt mit stundenlangem Schieben der Kästchen von links nach rechts, oben nach unten und wieder zurück. Passt rot neben grün oder besser weiß zu natur oder oder…
Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und so war die Nacht lang. Aber irgendwann passte alles gut zusammen.
Zum obligatorischen Cocktail am ersten Abend waren alle Aussteller anwesend und viele weitere Besucher tummelten sich in der Galerie, so dass es schwer war an die Schmuckstücke nah heran zu kommen.
Draußen am Feuer mit wärmenden Punsch und Blick auf den Dom wurden noch viele Gespräche geführt.
Im Rückblick hatten wir trotz sehr schlechtem Wetter in dieser Woche sehr viele Besucher. Das Interesse war in der gesamten Zeit sehr gut und sicher werden noch weitere Anfragen bei Ausstellern eingehen. Es war eine gute Möglichkeit, um das Thema Schmuck mit seiner ganzen Vielfalt einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen.
Herzlichst
Ihre
Monika Gimborn





