Verkaufsausstellung 2008 ... ein Blick hinter die Kulissen...

...... unserer ersten Veranstaltung unter freiem Himmel!

Die erste Verkaufsausstellung im Rheinauhafen ist erfolgreich verlaufen. Über 50 Teilnehmer haben ihre Arbeiten unter freiem Himmel gezeigt, darunter eine große Anzahl von Nichtmitgliedern des Forums, die eine höhere Gebühr zahlen mussten, was dem Verein zusätzliche Einnahmen und potentielle neue Mitglieder bescherte.

Die Teilnehmer kamen aus Flensburg, Berlin, Mannheim angereist, was wir nicht erwartet hätten. Doch die Möglichkeit, auf einem boomenden, ständig im Mittelpunkt des Interesses stehenden Platz Schmuck zu präsentieren und dafür nur mit einem Köfferchen anreisen zu können, hat eben viele auch aus der Ferne gelockt.

Wie wir später hörten, war der Verkauf bei den einzelnen Ständen sehr unterschiedlich. Einhellig positiv war jedoch die Meinung, den Schmuck zu den Flaneuren zu bringen und Schmuck dadurch wieder mehr zum Thema zu machen. Die zahlreichen Besucher waren an der Präsentation im Freien sehr interessiert und haben sich in Gesprächen über Schmuck informiert. Immer wieder war zu hören, das die Besucher es ausgesprochen toll fanden, so viel verschiedenen Schmuck auf einen Schlag zu sehen und dabei ganz ohne Hemmschwelle entlang flanieren und auch Schmuck anprobieren zu können.

Das geforderte Konzept war von allen Teilnehmern bei den Bewerbungen sehr gut präsentiert worden, wurde leider am Tag der Veranstaltung von einigen Ausstellern aber sehr ausgeweitet.

Das Angebot am Kindertisch wurde gut angenommen. Die Kinder sowohl der Besucher als auch der Aussteller waren konzentriert bei der Sache und stellten ihren eigenen Schmuck her.

Die Organisation im Vorfeld war sehr zeitaufwendig. Um der verbindenden Idee ein einheitliches Aussehen zu geben, hatten wir für alle Aussteller Tische, Stühle und Schirme gemietet. Also Preisvergleiche machen, die uns nur staunen ließen, denn mit so riesigen Unterschieden hatten wir nicht gerechnet. Um böse Überraschungen zu vermeiden, mussten wir uns die zu leihenden Möbel ansehen. Das Thema Tischtuch war mit mehrmaligem Besuch bei Ikea verbunden, da so große Stoffmengen nicht vorrätig waren. Die Anträge bei der Stadt Köln und beim Hafenamt auf Genehmigung für Nutzung öffentlicher Fläche, sowie für Ausschank müssten rechzeitig beantragt und alle erforderlichen Unterlagen herbeigeschafft werden. Der Hafen ist zwar Stadt aber auch Hafen. Daher hat diese Besonderheit auch so ihre Tücken und diese wurden erst ganz kurz vorher gelöst. Einladungskarten entworfen, gedruckt und verschickt, Presse informiert, Essen Trinken und WC, an alles muss gedacht werden. Es war ein ausfüllender Job neben unserer normalen Arbeit. Es gab Problemchen, Probleme und PROBLEME. Letzten Endes wurden sie alle gelöst, wenn auch nicht alle immer zu unserer Zufriedenheit.

Zwischendurch immer wieder Anfragen der Teilnehmer beantworten, was die Präsentation, den Transport betraf und immer wieder das Wetter, das Wetter…..

Ja, auf dieses Risiko hatten wir uns eingelassen – es gab Sonnenschirme und sonst nichts. Unsere Chuzpe wurde belohnt bis 17.30 Uhr – dann jedoch kam es gewaltig von oben. Es hat geschüttet, vom Himmel hoch, kurz, kräftig und die Veranstaltung war zu Ende. Die Brausen - der einzig wahre Shantychor, der je die Pest überlebte - hat mit Schwung und wunderbarem Outfit der Stimmung wieder auf die Beine geholfen.

Doch der Stress hat sich gelohnt. Die gute Resonanz mit vielen positiven Rückmeldungen, die neuen Kontakte, die eigene Begeisterung, die gesammelten Erfahrungen machen Lust auf eine Wiederholung. Die gewonnenen Erfahrungen können umgesetzt werden und alles nur noch besser machen. Auf zum II. KÖLNER SCHMUCKFORUM

Monika Gimborn-Jochum und Petra Mertens